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Hey!Lanzarote

Calima auf Lanzarote: was sie ist und was man tun kann

Staubbeladener Wind aus der Sahara. Weder gefährlich noch urlaubsruinierend, aber man sollte wissen, was einen erwartet.

Was es ist

Ein heißer, trockener Wind aus der Sahara, beladen mit Staub. Er lässt die Temperatur schlagartig um mehrere Grad steigen, färbt den Himmel milchig, verkürzt die Sicht und hinterlässt überall eine feine Sandschicht. Ein normales Phänomen des Archipels, kein Unwetter.

Sie kann zu jeder Jahreszeit auftreten, am häufigsten jedoch im Sommer. Eine Episode dauert meist von einigen Tagen bis zu einer Woche.

  • Aktivitäten im Freien werden unangenehm, vor allem anstrengende.
  • Aussichtspunkte verlieren die Sicht: bei Calima sieht man La Graciosa vom Mirador del Río aus nicht.
  • Für Menschen mit Atemwegsproblemen und Kontaktlinsenträger ist sie eine echte Belastung.
  • Sinkt die Sicht stark und kommt starker Wind hinzu, können Flüge betroffen sein. Das passiert nicht bei jeder Episode.

Was man an diesen Tagen tun kann

  • Tauschen Sie Aussichtspunkt oder Wanderung gegen etwas drinnen: die Vulkanröhren und Museen bleiben temperaturstabil und staubfrei.
  • Vermeiden Sie starke Anstrengung im Freien und trinken Sie mehr als sonst: zur Hitze kommt sehr trockene Luft.
  • Wenn Sie Kontaktlinsen tragen, ist das ein Brillentag.
  • Wäsche drinnen trocknen und Fenster geschlossen halten, sonst ist alles voller Sand.

Pläne für drinnen an einem Calima-Tag